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Tipps für Anfänger

Bonsai-Bäume sind schon seit sehr vielen Jahren auch bei uns in Deutschland sehr beliebt und so nehmen sich immer mehr Menschen aus dem Baumarkt oder auch einem Gartenfachcenter einen Bonsai mit.

Stellt sich dann nur die Frage, wie es mit der Pflege weiter geht, denn ein Bonsai ist eine Pflanze, die unheimlich viel Aufmerksamkeit benötigt. An erster Stelle steht der Kauf von Fachliteratur, denn wie man einen Bonsai richtig pflegt, kann nicht mit zwei, drei Sätzen erklärt werden. Hierzu ist mehr Erklärung und vor allem Hintergrundinformation erforderlich, sodass man mit der richtigen Fachliteratur sehr gut beraten ist. Führt man sich diese Literatur zu Gemüte, wird man auch schnell merken, dass Bonsais aus dem Baumarkt meist nur minderwertig sind. Man sollte sich eine solche Pflanze lieber in einem Gartenfachcenter kaufen. Hier bekommt man in der Regel auch eine eingehende und fachkundige Beratung gratis dazu. Nichtsdestotrotz bietet sich Fachliteratur immer an, wenn man sich wirklich der liebenvollen Pflege und Züchtung von einem Bonsai hingeben möchte.

Wichtig ist dabei auch zu klären, welche Art Bonsai man da überhaupt gekauft hat. Denn es gibt unheimlich viele Arten. Auch hier ist es wieder sehr vorteilig, den Bonsai im Gartenfachgeschäft zu kaufen. Hier kann man gleich erfahren, welche Art man erwischt hat. Wichtig ist es hier auch zu klären, ob es sich um einen Bonsai für die Wohnung oder um ein Gewächs für den Außenbereich handelt. Entsprechend dieser Spezifizierung müssen besondere Verhaltensregeln im Bezug auf die Pflege eingehalten werden. Vor allem der Standort ist wichtig, denn nur wenn das richtige Klima herrscht, kann sich der Bonsai wohl fühlen und entsprechend wachsen.

In der Regel fühlen sich die meisten Bonsaiarten im Sommer im Freien am wohlsten. Vor allem Zimmerbonsai brauchen sehr wärmere Temperaturen. Auch im Winter können die meisten Pflanzen draußen bleiben, wobei man dabei den kalten Untergrund z.B. mit einer Styropor-Platte isolieren sollte. Entscheidend ist aber auch das Licht, denn es gibt viele Bonsais, die das pralle Sonnenlicht lieben, während andere hier nicht überleben würden. Wichtig ist auch eine gewisse Luftzirkulation, wobei einige Bonsaiarten Zugluft gar nicht mögen. Handelt es sich um tropische Pflanzen, dann muss auch für eine entsprechende Luftfeuchtigkeit gesorgt werden.

Nebenbei benötigen Bonsaibäume auch ausreichend Dünger und Nährstoffe. Am leichtesten lässt sich dies mit Düngerstäbchen realisieren.

Eine Sache, die Anfänger immer wieder total falsch machen, ist das Gießen. Sie ertränken den Bonsai oder geben ihm einfach viel zu wenig Wasser. Auch hier kann entsprechende Fachliteratur zur jeweiligen Sorte des Bonsais Aufschluss geben. Ist der Bonsai zu trocken, sterben die Faserwurzeln ab und der Baum kann nicht mehr mit Wasser versorgt werden. Wird zu viel gegossen und der Wurzelballen steht immer im Wasser, fängt er an zu faulen und stirbt ebenfalls ab. Perfekt ist es, wenn in der Schale kein Wasser steht, die Erde aber trotzdem nie ganz trocken wird. Einige Bonsaiarten benötigen unbedingt kalkarmes Wasser. Hier sollte zum Bewässern immer Regenwasser verwendet werden, denn es ist recht kalkarm. Wer kein Regenwasser zur Verfügung hat, kann auch Leitungswasser nehmen, sollte hier aber vorher ein Kalktest gemacht werden. Entsprechende Teststäbchen kann man in der Apotheke bekommen. Notfalls muss man mit einem Wasserenthärter das Wasser weicher machen.

Gartenzwerg Ratgeber - Mülltonnenhaus - Apotheke

 

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