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Bonsai Garten anlegen

Weltweit gibt es zahlreiche Menschen, die den Wunsch haben ihren häuslichen Außenbereich in einen japanischen Garten zu verwandeln.

Doch nur selten kommt es auch zur Ausführung und Träume bleiben Träume. Denn bekanntlich birgt vor allem die japanische Gartenkunst viele Sonderheiten, die im normalen Alltag nicht vorkommen.

Ein japanischer Garten fordert von Gartenfreunden viel Feingefühl in der Herstellung und auch Pflege, sowie die Begabung zum Handwerk und auch entsprechende finanzielle Mittel. Das Vorhaben wird sichtlich vereinfacht, wenn Interessenten im Vorfeld ausreichende Erfahrungen über Bonsai-Bäume und andere japanische Gewächse sammeln konnten. Ein Bonsai kann durch die Vielfältigkeit der Pflanzen viel verkörpern und bedeutet ins Deutsche übersetzt nichts als „Anpflanzung in der Schale". Der Phantasie und Gestaltung eines Bonsai Gartens sind Anwendern demnach keine Grenzen gesetzt. Bonsai drückt im Grunde genommen die Kunst aus, Harmonien zwischen Natur und menschlichen Wesen in Miniaturform darzustellen.

Grundlegende Elemente sollten bei der Anlegung eines Bonsai Gartens zwingend beachtet werden, um dem Ergebnis den besonderen Kick zu geben. Diese Elemente bestehen aus drei Darstellungsmöglichkeiten. Somit verkörpert die Anpflanzung eines Baumes die Natur, massive Steine und vereinzelte Kiesbeete stellen die Landschaft dar. Ein nebensächliches, aber durchaus sehr stilvolles Element spiegelt sich im Wasser wieder und sollte in die Planung des Bonsaigartens mit aufgenommen werden. Bei all den Elementen allerdings stellt der Bonsai Baum für Gartenanleger die größte Herausforderung dar. Denn die Kunst der Pflege und auch des Beschneidens und Formen des kleinwüchsigen Baumes beherrschen nur wenige Menschen und viele sind bei ihrem Vorhaben eines Bonsaigartens daran gescheitert.

Drahtgeflechte beispielsweise sind nicht selten ein entscheidendes Hilfsmittel zur stilgerechten Aufrechthaltung und dem Wuchs des Bonsais. Bei der Pflege sollten Bonsaibesitzer darauf achten, dass sie einige Grundregeln der taoistischen und konfuzianischen Baumdarstellung achten. Wer sich im Laufe der Zeit einen gewissen Wissensstand über Bonsai Gärten aneignet hat, hat es sehr viel einfacher in der Ausführung und Betreibung eines solchen Gartens. Ein Bonsai wird in der Regel über viele hundert Jahre alt und mit dem Steigen der Lebensdauer steigt auch sein Wert.

Bonsai Gärten verbergen zudem auch andere japanische Gewächse, die durch besondere Blätterfärbungen, wie beispielsweise den Blättern des japanischen Fächerahorns, besondere Sichteffekte für Betrachter zaubern. Als Nebenbeschäftigung sollte das Anlegen eines Bonsaigartens nicht dienen, da wirklich ein hoher Zeitaufwand hinter dem Betreiben steckt. Mit Hingabe ausführende Gartenfreunde haben demnach in der Regel mehr Erfolg bei der Gestaltung als Menschen, die sich in aller Schnelle ein fernöstliches Terrain schaffen wollen. Beim Kauf der Pflanzen sollte zwingend auf die Qualität geachtet und lieber mehr Geld ausgegeben werden als bereits verkümmerte Pflanzen zu kaufen. Denn oftmals leiden die Bonsaibäume in den Geschäften unter falschen Haltungsbedingungen und verlieren ihre Form und Standhaftigkeit. Solch einen kranken Baum wieder zu genesen ist für Laien und Neulinge auf diesem Gebiet nahezu unmöglich und sollte nur von Profis ausprobiert werden.

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